Eine Nacht im Ritz
 

Ute Engel

Autorin


Ute Engel lebt in Berlin und arbeitete lange
als Cutterin und Dokumentarfilmmacherin,
bevor sie ihre Lust am Schreiben entdeckte.
Ihre Drehbücher Hollister und Gefährliche Wahrheit
wurden beide für das ZDF verfilmt.
Eine Nacht im Ritz ist ihr erster Roman.

Ihr neuer Roman John Lennon lebt ist im Oktober 2010 erschienen.



Woher stammt die Idee für Ihren ersten Roman Eine Nacht im Ritz?


Das kann ich gar nicht genau sagen, aber sicherlich spielte meine Faszination für Luxushotels eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Geschichte. Ich schaue mir diese Häuser gerne an und träume davon, einmal Gast in einem Grandhotel zu sein und dort etwas Außergewöhnliches zu erleben, was mein Leben auf den Kopf stellt. Wäre doch schön.






Was ist das Hauptthema der Geschichte?

In Eine Nacht im Ritz geht es gleichermaßen um Männer und Frauen und ihre Angst vor der Liebe, Angst vor den eigenen Gefühlen und den Gefühlen des anderen, Angst, sich zu öffnen und einen anderen Menschen am eigenen Leben teilhaben zu lassen.
Die meisten von uns kennen diese Gefühle und werden sich deshalb in diesem Roman wiederfinden. Trotzdem ist Eine Nacht im Ritz keine traurige oder schwermütige Geschichte, ganz im Gegenteil. Komische Verwicklungen und Missverständnisse sind an der Tagesordnung, da meine beiden Hauptfiguren Lotte und Michael eine ganze Weile brauchen, bis sie dem anderen gegenüber ehrlich sein können.



Ist nicht schon alles über die Liebe gesagt worden?

Diese Frage habe ich mir beim Schreiben des Buches auch immer wieder gestellt. Und deshalb wollte ich eine etwas andere Liebesgeschichte erzählen. Eine Liebesgeschichte, in der das Verliebtsein nicht glorifiziert wird, sondern schwierig und voller Überraschungen ist. Aber das ist ja auch spannend.








Warum spielt die Geschichte in Berlin?

Berlin ist die Stadt, die ich am besten kenne, weil ich hier seit über zwanzig Jahren lebe, und zwar sehr gerne. Ich liebe Berlin, weil es eine Stadt mit Herz ist, eine Stadt, die sich ständig verändert. Berlin ist groß, unübersichtlich, ein bisschen chaotisch, schön und hässlich zugleich. Berlin ist ständig in Bewegung und ständig pleite. Berlin ist eine Stadt für Individualisten und Einzelkämpfer. Ein Ort für Menschen, die keinen fertigen Lebensentwurf im Kopf haben, wie meine beiden Protagonisten. Das ist vielleicht der Vorteil einer Großstadt: Hier kann man sich immer wieder neu erfinden.





Es gibt einige Luxushotels in Berlin.
Warum haben Sie sich für das Ritz entschieden?

Ich habe mich für das Ritz entschieden, weil es ein Hotel mit Geschichte ist. Das Ritz am Potsdamer Platz ist von außen ein sehr modernes, 18-stöckiges Gebäude. Aber wenn man es betritt, taucht man in eine andere Welt ein, nämlich die Welt eines Grandhotels aus den zwanziger Jahren. Ein wunderbares Ambiente für eine Liebesgeschichte.





John Lennon

 

John Lennon lebt

ist mein zweiter Roman.
Es ist auch wieder eine Liebesgeschichte geworden,
verbunden mit einer kleinen Hommage an John Lennon
und seinen berühmten Song Imagine.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten,
klicken Sie bitte auf das Buchcover.